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Sa, 09.12.17

Chlausehöck in Iffwil

Island

Die Insel aus Feuer und Eis

Island—die wenigsten wissen viel mehr über dieses äusserste Ende Europas, als dass es karg, schroff, kontrastreich und unglaublich schön sein muss. Das dem tatsächlich so ist, wissen all jene, die die grösste Vulkaninsel der Erde, die sich im Nordatlantik aus dem Wasser erhebt, besucht und auch erlebt haben. Hier kann man verstehen wie die Erde durch die gewaltigen und zerstörerischen Kräfte der Vulkane und Gletscher geformt wurde. Durch sie sind hohe Berge, tiefe Fjorde, unzählige Flüsse und Seen entstanden.

In dieser grossartigen Umgebung, fand vor rund 1100 Jahren die Besiedlung durch landsuchende Wikinger statt. Kein anderes Volk in Europa konnte sich besser an die Unbill der Naturgewalten von Wind, Wasser und Vulkanen gewöhnen als sie. Sie besiedelten nach und nach die Küsten der Insel und als treuer Gefährte für Arbeit und Transport stand ihnen das Islandpferd zur Seite. Es waren diese kleinen, zähen und genügsamen Pferde die die Besiedelung Islands erst ermöglichten. Sie sind Stoff vieler isländischer Erzählungen, der Island Saga und es sind sie, die mit ihrem Charakter und den fünf Gangarten faszinieren.

Island ist Wetter pur. Es ist äusserst wechselhaft und kann innerhalb kürzester Zeit umschlagen. Oft folgen mehrere Perioden mit Regen und Sonnenschein an einem Tag aufeinander. Das flach einfallende Licht und die tief liegenden Wolken tauchen die Landschaft in eine «gespenstisch-mystische» Stimmung die uns den Hang der Isländer zum Mystischen verstehen lässt. Es gibt kein markanter Geländepunkt an dem nicht Elfen – die Guten, oder Trolle – die Listigen, ihr Zuhause haben. Man tut gut daran, sie nicht zu stören.

Island muss mit seinem Wetter aus Sonne, Wind, Regen und Schnee, dem Licht, der klaren Luft, dem Meer, der grossartigen Landschaft und den tief hängenden Wolken erlebt werden. Island polarisiert, es gefällt oder es gefällt nicht. Wem es gefallen hat, der kehrt zurück!